Bonsai-Samen:
Blüten- und Zierkirsche

3,95 €

(einschl. MwSt.)

Samen pro Packung

  • 30 Stk.

Fakten und Merkmale

  • Botanischer Name: Prunus serrulata
  • Herkunft: Asien (hauptsächlich Japan)
  • Wuchstyp: Sommergrün (tolle Herbstfärbung)
  • Wuchsform: Elegant verzweigt
  • Blüte: Klassische Frühlingsblüte (Sato-Zakura-Typ)
  • Laub: Gesägte Blätter, spektakuläre Herbstfarben
  • Besonderheit: Hoher kultureller Status und prachtvolle Blüte

Der ultimative japanische Frühlingsbote. Erleben Sie die Freude, Ihren eigenen Bonsai mit der ikonischen und überreichen rosa Blüte der Sato-Zakura-Gruppe zu gestalten.

Art.-Nr.: BA14372
Lagerstatus: Auf Lager

Bei der Anzucht von Bonsai liegt die große Chance darin, von Anfang an Form und Gestalt des Baumes zu beeinflussen. Es dauert zwar länger, bis aus einem Samenkorn ein Baum heranwächst, doch durch die Verwendung flacher Bonsaischalen wachsen sie wesentlich gedrungener als in der Natur vorkommende Sämlinge. Diese Methode ermöglicht es Ihnen, bereits frühzeitig eine persönliche Note in Größe und Gestaltung einzubringen.

Einführung
Die Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata) gehört zur beliebten Sato-Zakura-Gruppe, den am meisten geschätzten Zierkirschen Japans. Der Baum besitzt in Asien einen hohen kulturellen Stellenwert, wo die Kirschblüte mit großen Festen gefeiert wird. Als Bonsai ist die Art wegen ihrer überreichen Blüte und der spektakulären Herbstfärbung vor dem Laubabwurf sehr begehrt.

Anzucht
Die Samen benötigen eine Kälteperiode, um die Keimhemmung zu brechen. Legen Sie die Samen vor der Aussaat für 10–14 Tage in den Kühlschrank. Danach können sie leicht mit Sandpapier angeraut und über Nacht in lauwarmem Wasser vorgequollen werden. Säen Sie die Samen 1–2 cm tief in sandige Erde. Bei einer Winteraussaat können die Samen in einer Schale mit Sand an einem geschützten Platz im Freien dem Frost ausgesetzt werden; bei steigenden Temperaturen im Frühjahr beginnt die Keimung. Die Keimdauer beträgt typischerweise 4–12 Wochen.

Standort und Licht
Zierkirschen lieben helle bis sonnige Plätze. Um die reichste Blüte und die schönsten Herbstfarben zu erzielen, sollte der Baum so hell wie möglich stehen. Im Sommer gedeiht er am besten im Freien.

Bewässerung und Düngung
Von April bis September sollten Sie reichlich wässern, während die Erde in den kalten Monaten lediglich gleichmäßig feucht gehalten werden muss. Die Nährstoffzufuhr erfolgt kontinuierlich während der Wachstumsperiode (März-Juni und wieder September-Oktober) und hängt vom gewählten Dünger ab. In den Wintermonaten werden sowohl Bewässerung als auch Düngung reduziert.

Substrat
Ideal ist eine Mischung aus gleichen Teilen Gartenerde, grobkörnigem Sand und Torf. Sorgen Sie für eine gute Drainage, da Zierkirschen keine Staunässe vertragen. Viele Bonsai-Experten bevorzugen Spezialsubstrate wie Akadama, Lava oder Bims – pur oder in Kombination – je nach Erfahrungsgrad und Kultivierungswunsch.

Schnitt
Schneiden Sie die Neuaustriebe nach der Blüte bis auf zwei Blattpaare zurück. Bei einem Formschnitt ist darauf zu achten, dass nicht zu viele der neuen Blütenknospen entfernt werden, die sich für die nächste Saison bilden.

Überwinterung
Bonsai wachsen in flachen Schalen, in denen die Wurzeln exponierter sind als im Boden. Daher wird generell eine frostfreie Überwinterung empfohlen, um die Wurzeln zu schützen und Frostschäden oder den Verlust der Pflanze zu vermeiden. Obwohl die Zierkirsche im Freiland winterhart ist, muss der Erdballen in einer Bonsaischale vor starkem Frost geschützt werden.

Wichtige Anzuchttipps
Verwenden Sie zur Aussaat professionelle Anzuchterde oder Kokoshumus, da diese Medien eine gute Belüftung gewährleisten und nährstoffarm sind. Halten Sie das Substrat während der Keimung gleichmäßig feucht – nicht nass.

Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie oder Glas ab. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte alle drei Tage kurz gelüftet werden.

In den ersten sechs Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonne vermieden werden. Nach 5-8 Wochen können die Sämlinge vorsichtig pikiert (umgetopft) werden. Achten Sie dabei darauf, die feinen neuen Wurzeln nicht zu beschädigen.