Bonsai-Samen:
Tamarinde

3,95 €

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Samen pro Packung

  • 4 Stk.

Fakten und Merkmale

  • Botanischer Name: Tamarindus indica
  • Herkunft: Afrika (heute in tropischen Gebieten verbreitet)
  • Wuchstyp: Immergrüner Baum
  • Laub: Hellgrün, 10–20 Fiederpaare
  • Blüte: Gelbliche Blüten mit roten Zeichnungen
  • Wuchsform: Kompakt bei Anzucht in flachen Bonsaischalen
  • Besonderheit: Bekannt als Indische Dattel, hervorragend als Bonsai geeignet

Der klassische indische Dattelbaum. Gestalten Sie ein immergrünes Bonsai-Kunstwerk mit leichten, gefiederten Blättern und einzigartigen Blüten, die tropische Eleganz ausstrahlen.

Art.-Nr.: BA14359
Lagerstatus: Auf Lager

Bei der Anzucht von Bonsai liegt die große Chance darin, von Anfang an Form und Gestalt des Baumes zu beeinflussen. Es dauert zwar länger, bis aus einem Samenkorn ein Baum heranwächst, doch durch die Verwendung flacher Bonsaischalen wachsen sie wesentlich gedrungener als in der Natur vorkommende Sämlinge. Diese Methode ermöglicht es Ihnen, bereits frühzeitig eine persönliche Note in Größe und Gestaltung einzubringen.

Einführung
Die Tamarinde ist eine hervorragend geeignete Pflanzenart für Bonsai, bei der man von Anfang an Form und Ausdruck des Baumes beeinflussen kann. Die Anzucht aus Samen dauert zwar länger, ermöglicht jedoch maximale Kontrolle über Größe und Form. Durch die Verwendung flacher Bonsaischalen entwickelt die Pflanze einen kompakteren Wuchs als freiwachsende Bäume in der Natur.

Anzucht
Die Vermehrung erfolgt über Samen. Die Aussaat ist ganzjährig im Haus möglich. Die Samen werden über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht und anschließend so tief in Anzuchterde gesetzt, dass sie gerade nicht mehr sichtbar sind. Das Substrat wird gleichmäßig feucht und warm bei 20–25 °C gehalten. Die ersten Keimlinge zeigen sich normalerweise nach etwa 10 Tagen.

Standort und Licht
Die Pflanze benötigt einen sehr hellen Standort. Während der Sommermonate kann sie vorteilhaft an einem sonnigen Platz im Freien stehen.

Bewässerung und Nährstoffe
Während der Wachstumsperiode wird die Pflanze regelmäßig gegossen, ohne dass Staunässe entsteht. Die Nährstoffzufuhr erfolgt während der Wachstumsphase und wird an den gewählten Düngertyp und dessen Zusammensetzung angepasst. In den Wintermonaten werden sowohl Bewässerung als auch Düngung reduziert.

Substrat
Die Tamarinde bevorzugt ein luftiges und gut durchlässiges Substrat mit guter Struktur. Das Medium sollte leicht bis mäßig nährstoffarm sein und kein überschüssiges Wasser speichern. Viele Bonsai-Experten wählen Spezialsubstrate wie Akadama, Lava oder Bims – pur oder in Kombination – je nach Erfahrung und Kultivierungsmethode.

Schnitt
Der Rückschnitt erfolgt während der Hauptwachstumszeit von Mai bis August. Wenn die Triebe, an denen sich die neuen Blätter entwickeln, kräftiger werden, lässt man sie wachsen, bis sie 10–12 Fiederblätter gebildet haben. Danach werden sie auf 1–2 Blätter zurückgeschnitten. Für eine natürlichere Astentwicklung wartet man, bis sich etwa 5–6 Blätter gebildet haben, und kürzt dann auf 1–2 Blätter ein.

Überwinterung
Bonsai werden in flachen Schalen kultiviert, in denen die Wurzeln weitaus exponierter sind als bei Pflanzen im Boden. Aus diesem Grund wird generell eine frostfreie Überwinterung empfohlen. Dies schützt die Wurzeln vor dem Durchfrieren und verringert das Risiko von Schäden oder dem Absterben der Pflanze. Die Tamarinde ist eine tropische Pflanzenart und muss hell und frostfrei bei 10–15 °C überwintert werden. Schon kurzzeitiger Frost kann die Pflanze schädigen oder zum Absterben führen.

Wichtige Anzuchttipps
Verwenden Sie zur Aussaat professionelle Anzuchterde oder Kokoshumus, da diese Medien eine gute Belüftung gewährleisten und keine oder nur sehr wenige zugesetzte Nährstoffe enthalten. Das gewählte Substrat muss während der Keimung gleichmäßig feucht gehalten werden – nicht nass.

Decken Sie das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie oder Glas ab. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte alle drei Tage kurz gelüftet werden, indem die Abdeckung vorübergehend entfernt wird.

In den ersten sechs Wochen nach der Keimung sollte direktes Sonnenlicht begrenzt werden. Nach 5–8 Wochen können die Sämlinge vorsichtig pikiert (umgetopft) werden. Achten Sie darauf, die feinen neuen Wurzeln nicht zu beschädigen.