Bonsai-Samen:
Afrikanischer Blauregen

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Samen pro Packung

  • 15 Stück

 

Fakten und Charakter

  • Botanischer Name: Bolusanthus speciosu
  • Ursprung: Subtropisches Südafrika
  • Wuchsform: Aufrecht wachsender Kleinbaum
  • Laub: Glänzend grün, sommergrün
  • Blüte: Dunkelviolett im Frühjahr
  • Wachstum: Schnellwüchsig
  • Besonderheit: Gilt als robust und schnittverträglich
Art.-Nr.: BA14000
Lagerstatus: Auf Lager

Bei der Vermehrung von Bonsai liegt der große Vorteil darin, dass Form und Wuchs des Baumes bereits von Beginn an beeinflusst werden können. Zwar dauert es länger, einen Baum aufzubauen, wenn man mit einem Samen startet. Dafür bietet diese Methode die Möglichkeit, frühzeitig persönlichen Einfluss auf Größe und Formgebung zu nehmen.

Einführung

Der Afrikanische Blauregen ist ein attraktiver Blütenbaum mit aufrechter, zierlicher Wuchsform. Als Bonsai geschätzt wegen seiner glyzinienartigen, dunkelvioletten Blüten, die im Frühjahr erscheinen. Das glänzend grüne Laub treibt erst nach der Blüte aus. Durch sein zügiges Wachstum empfiehlt sich ein früher Formschnitt. Die Art gilt als pflegeleicht.

Vermehrung

Aussaat ganzjährig im Haus möglich. Samen vor dem Einweichen leicht anrauen. 24 Stunden in Wasser quellen lassen. Etwa 1 cm tief in feuchtes Anzuchtsubstrat setzen. Keimung bei warmem Standort nach 1–5 Wochen.

Standort und Licht

Wächst am besten in voller Sonne. Jungpflanzen bevorzugen halbschattige Plätze.

Bewässerung und Nährstoffe

Während der Wachstumszeit gleichmäßig gießen ohne Staunässe. Mit steigender Temperatur nimmt das Wachstum zu. Von März bis November alle vier Wochen mit Bonsai-Flüssigdünger versorgen.

Kultursubstrat

Bevorzugt ein gut durchlässiges, luftiges Substrat. Geeignet ist Einheitserde mit grobem Sandanteil oder handelsübliche Bonsaierde. Viele Bonsai-Liebhaber verwenden jedoch spezielle Substrate wie Akadama, Lava oder Bims – einzeln oder in Kombination – abhängig von Erfahrung und Kultivierungsweise.

Überwinterung

Bonsai werden in flachen Schalen kultiviert, wodurch die Wurzeln deutlich stärker exponiert sind als bei Pflanzen im Boden. Aus diesem Grund wird grundsätzlich eine frostfreie Überwinterung empfohlen. Dies schützt die Wurzeln vor Durchfrieren und verringert das Risiko von Schäden oder dass die Pflanze eingeht. Als subtropische Art hell und frostfrei bei mindestens 5–8 °C halten. 

Schnitt

Mit dem Schneiden erst nach der Blüte beginnen. 4–5 Blattpaare wachsen lassen und anschließend auf 2–3 Blattpaare zurückschneiden. Jüngere Pflanzen können durchgehend geschnitten werden, da sie noch keine Blüten bilden.

Wichtige Anbautipps

Verwenden Sie zur Aussaat ein professionelles Aussaaterde-Substrat oder Kokos-Aussaathumus, da diese Kultursubstrate eine gute Luftdurchlässigkeit sowie einen geringen oder keinen Gehalt an zugesetzten Nährstoffen aufweisen. Das gewählte Kultursubstrat sollte während der Keimung gleichmäßig feucht gehalten werden – nicht nass. Decken Sie das Anzuchtgefäß mit transparenter Folie oder Glas ab. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte alle drei Tage eine kurze Belüftung erfolgen, indem die Abdeckung vorübergehend entfernt wird.

In den ersten sechs Wochen nach der Keimung sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Nach 5–8 Wochen können die Sämlinge vorsichtig pikiert (umgesetzt) werden. Achten Sie dabei darauf, die feinen, neuen Wurzeln nicht zu beschädigen.